Kann ich meine M9 mit besonderen Features ausstatten?

Im Rahmen des M9 Upgrade-Programms haben Sie die Möglichkeit Ihre Leica M9 mit einigen Produktfeatures der Leica M9-P auszustatten. Neben dem Austausch verschiedener Kamerakomponenten ist in dem Up...

Im Rahmen des M9 Upgrade-Programms haben Sie die Möglichkeit Ihre Leica M9 mit einigen Produktfeatures der Leica M9-P auszustatten. Neben dem Austausch verschiedener Kamerakomponenten ist in dem Upgrade-Service eine einjährige Garantieverlängerung enthalten. Diese freiwillige Zusatzleistung unsererseits ist allerdings zeitlich begrenzt und nur innerhalb der ersten 24 Monate nach Kauf der Kamera Bestandteil des Programmes. Entscheiden Sie sich nach dieser zweijährigen Frist für ein Upgrade entfällt diese Zusatzleistung.

Produktfeatures der M9-P

Technologisch auf dem hohen Niveau der erfolgreichen Leica M9, bietet die M9-P besondere Produktmerkmale, mit denen sich auch die M9 versehen lässt. Dazu gehört ein Deckglas für den LCD-Monitor aus kratzfestem Saphirkristall, der extrem widerstandsfähig und nahezu unzerbrechlich ist. Auch im Hinblick auf das reduzierte, diskrete Design - ein weiteres Kennzeichen der Leica M9-P - können Anwender ihre M9 entsprechend umbauen lassen. Interessenten stehen dabei zwei verschiedene Upgrade-Angebote zur Verfügung.

Das Upgrade-Paket „Saphirglas“ beinhaltet den Austausch der M9 Monitorabdeckung durch das hochwertige Saphirglas der M9-P.

Bei dem zweiten Angebot „Deckkappe und Saphirglas“ werden Monitorabdeckung, Deckkappe und Bodendeckel der M9 durch die jeweiligen Komponenten der Leica M9-P ersetzt. Diese sind in zwei Ausführungen erhältlich: einer schwarz lackierten sowie einer traditionellen, silbern verchromten Version. Bei Verwendung der silbern verchromten Ausführung wird zudem die Belederung der M9 durch die neue Belederungsart der M9-P ausgetauscht.

Der Upgrade Service kann bei dem Leica Customer Care in Solms und bei den Leica Servicepartnern in den USA, Japan, Korea und Hong Kong in Auftrag gegeben werden. Die Einsendung der Kamera erfolgt auf eigene Kosten. Innerhalb der EU kann gegen Aufpreis der Schnell- oder Express-Service in Anspruch genommen werden. Vor der Einsendung der Kamera empfehlen sich die Kontaktaufnahme und eine Terminabsprache zur Vermeidung längerer Wartezeiten.

Warum soll ich meine Objektive für die Verwendung an digitalen Leica M Kameras optimieren lassen?

Durch die brillante Abbildung sowie die hohe Auflösung des Sensors löst die Leica M9 feinste Details kontrastreich auf. Bei Betrachtung der Bilder auf dem Computermonitor in 100% Vergrößerung lasse...

Durch die brillante Abbildung sowie die hohe Auflösung des Sensors löst die Leica M9 feinste Details kontrastreich auf. Bei Betrachtung der Bilder auf dem Computermonitor in 100% Vergrößerung lassen sich Bilder bequem in einer Vergrößerung beurteilen, die einem Posterabzug von ca. 1,20m x 1,80m entspricht. Diese Möglichkeit besteht in der analogen Fotografie nur mit höchstem Aufwand. Auf Grund dessen sind die Anforderungen der Digitalfotografie an die Objektive um ein vielfaches höher als in der Analogfotografie.

Dieser Unterschied lässt Abweichungen in der Abstimmung von Objektiven oft erst sichtbar werden, wenn ein Objektiv zum ersten Mal an einer Digitalkamera benutzt wird. Abstimmungen sind speziell bei langen Brennweiten und hoch öffnenden Objektiven von Vorteil, da bedingt durch eine geringe Schärfentiefe eine Defokussierung hier besonders auffällig ist.

Welche Vorteile entstehen durch eine 6-bit Codierung?

Leica M Objektive zeichnen sich durch ein sehr kurzes Auflagemaß aus, dadurch fällt das Licht in einem sehr steilen Winkel auf den Sensor.Der Sensor der Leica M9 wurde speziell für die Leica Objek...

Leica M Objektive zeichnen sich durch ein sehr kurzes Auflagemaß aus, dadurch fällt das Licht in einem sehr steilen Winkel auf den Sensor.
Der Sensor der Leica M9 wurde speziell für die Leica Objektive entwickelt und durch den optimalen Versatz der sogenannten Mikrolinsen auf dem Sensor sind alle Objektive an der Leica M9 zu verwenden.  Bei sehr steilen Einfallswinkeln, wie sie bei Weitwinkelobjektiven vorkommen, sind allerdings zusätzliche Optimierungsschritte in der Bildverarbeitung notwendig. Um diese zu ermöglichen, muss die Kamera erkennen, welches Objektiv verwendet wird. Die 6-bit Codierung, mit denen aktuelle Objektive grundsätzlich ausgestattet sind, dient der digitalen Leica M-Kamera, den jeweiligen Objektivtyp zuerkennen und trägt zur Optimierung der Bildqualität bei. Bei der Kommunikation zwischen Kamera und Objektiv optimiert die Bildverarbeitung die Vignettierung und schreibt die vorliegenden Informationen über Brennweite und maximale Öffnung des Objektivs in die EXIF Daten des Bildes.

Der Customer Care der Leica Camera AG bietet die 6-bit Codierung plus Abstimmung der Fokussierung für bestimmte nicht mehr im Programm befindliche Objektive an.

SCHUTZ UND PFLEGE FÜR DEN SENSOR

Selbst wer beim Objektivwechsel so vorsichtig wie möglich vorgeht, kann nicht vollständig verhindern, dass leichte Verschmutzungen in den Objektivraum und auf den Bildsensor gelangen. Staub sammelt...

Selbst wer beim Objektivwechsel so vorsichtig wie möglich vorgeht, kann nicht vollständig verhindern, dass leichte Verschmutzungen in den Objektivraum und auf den Bildsensor gelangen. Staub sammelt sich auf Gehäuse- und Objektivrückdeckeln – und überall dort, wo bewegliche Teile eingesetzt werden, entstehen feinste Partikel: durch den Abrieb am Bajonett oder auch den mechanischen Verschluss, der die Belichtung reguliert. Mithilfe einiger praktischer Tipps lässt sich jedoch die Menge an Partikeln, die zusätzlich auf den Sensor geraten, deutlich verringern.

Pflegen und Vorbeugen. So schützen Sie Ihren Sensor.

• Reinigen Sie das Objektiv vor dem Aufsetzen an allen Stellen, die mit der Kamera in Kontakt kommen.
• Verschließen Sie das Objektiv direkt nach dem Gebrauch mit dem Objektivrückdeckel.
• Reinigen Sie den Gehäusedeckel vor der Verwendung.
• Bewahren Sie immer alle Deckel, die Sie gerade nicht verwenden, in sauberer Umgebung auf. Tipp: Riegeln Sie den gegenwärtig nicht benutzten Objektivdeckel auf den Kameragehäusedeckel.
• Wenn Sie ein Objektiv wechseln, halten Sie die Kamera stets so, dass das Bajonett nach unten zeigt.
• Vermeiden Sie den Objektivwechsel in staubiger Umgebung. Sollte dies einmal nicht möglich sein, wechseln Sie die Objektive am besten in einer großen, sauberen Plastiktüte.
• Wechseln Sie das Objektiv immer so zügig wie möglich.
• Achten Sie darauf, dass kein Wind in die offene Kamera weht. Halten Sie die Kamera stets in den Windschatten.

Kleinste Partikel. Minimale Auswirkungen.

Es ist nahezu unmöglich, einen Sensor so zu reinigen, dass er restlos sauber ist. Wenn Sie Folgendes beachten, können Sie jedoch die Folgen von Partikeln minimieren:

• Fotografieren Sie, wenn möglich, nicht mit kleinen Blenden. Bei Blende 8-22 z. B. werden Partikel sehr scharf auf dem Sensor abgebildet und fallen deutlicher auf. Bei offener Blende hingegen verschwinden sie oft gänzlich. So erzielen Sie übrigens auch generell eine bessere Bildqualität, da Sie die Beugungseffekte von kleinen Blenden vermeiden. Reinigen Sie das Objektiv vor dem Aufsetzen an allen Stellen, die mit der Kamera in Kontakt kommen.
• Besonders bei Aufnahmen mit homogenen Flächen, z. B. mit viel Himmel, empfiehlt es sich, nicht weiter als auf Blende 4 abzublenden.
• Sollten dennoch einmal störende Flecken im Bild erscheinen, können Sie diese mit dem Bereichsreparatur-Werkzeug in Adobe Lightroom entfernen. Das ist sowohl bei DNG- als auch bei JPG-Dateien möglich. Um das Werkzeug auf eine gesamte Bilderserie anzuwenden, benutzen Sie bitte die Funktion "Einstellungen kopieren und einfügen".

Richtig reinigen.

Was Sie tun können und lassen sollten.
Bitte versuchen Sie niemals, Partikel ohne Hilfsmittel zu entfernen, indem Sie z. B. in die Kamera pusten. Im Fotofachhandel erhalten Sie unterschiedliche Produkte zur Sensorreinigung. Bitte beachten Sie jedoch, dass der Bildsensor sehr empfindlich ist und leicht Schaden nehmen kann. Beschädigungen, die durch die manuelle Reinigung des Sensors entstehen, ziehen leider eine kostenpflichtige und -intensive Reparatur nach sich.

Aus diesem guten Grund empfehlen wir ausschließlich berührungslose Reinigungsmethoden ohne Pinsel. So kann leicht anhaftender Staub z. B. mit einem (Gummi-)Blasebalg oder mit sauberen, eventuell ionisierten Gasen wie Stickstoff vom Sensor-Deckglas entfernt werden. Falls der Sensor Ihrer Kamera stark verunreinigt ist und sich nicht berührungslos reinigen lässt, empfehlen wir Ihnen eine professionelle Reinigung durch eine autorisierte Leica Service Werkstatt. Diese können Sie im Leica Customer Care in Auftrag geben.

Wenn DNG-Dateien über die USB-Verbindung auf den Rechner geladen werden, erscheinen sie dort als TIFF-Dateien.

Dies ist ein Software-Fehler in Windows XP. Windows erkennt das DNG-Format nicht. Leica hat Microsoft diesbezüglich informiert. Lädt man DNG-Dateien über ein Karten-Lesegerät, werden die Dateien o...

Dies ist ein Software-Fehler in Windows XP. Windows erkennt das DNG-Format nicht. Leica hat
Microsoft diesbezüglich informiert. Lädt man DNG-Dateien über ein Karten-Lesegerät, werden
die Dateien ordnungsgemäß erkannt. Nichtsdestotrotz können selbst die “falsch etikettierten”
TIFF-Dateien mit Capture One und Photoshop Programmen normal geöffnet werden.
Mit Windows Vista besteht dieses Problem nicht, dort werden die Daten mit der korrekten
Dateiendung übertragen.

Wenn parallel DNG- und JPEG-Dateien über die USB-Verbindung auf den Rechner geladen werden, erscheinen dort stattdessen 2 TIFF-Dateien.

Verwenden Sie, anstatt des Windows Explorers den Windows Scanner- und Kameraassistenten, um die Dateien zu übertragen.

Verwenden Sie, anstatt des Windows Explorers den Windows Scanner- und Kameraassistenten, um die Dateien zu übertragen.

ch versuche die Kamera mit meinem „Mac“ zu verbinden, die Mac-Software erkennt sie jedoch nicht. Ist die Kamera nicht mit Macs kompatibel?

Viele Digitalkameras werden als Laufwerk auf dem Desktop des Mac-OS angezeigt. Die LEICA M8 dagegen erscheint nicht als Laufwerk, sondern als Kamera. Zum Übertragen der Dateien über den USB-Anschlu...

Viele Digitalkameras werden als Laufwerk auf dem Desktop des Mac-OS angezeigt. Die LEICA M8 dagegen erscheint nicht als Laufwerk, sondern als Kamera. Zum Übertragen der Dateien über den USB-Anschluss wird ein Programm z.B. „digitale Bilder“ (Teil von Mac-OS) oder I-photo benötigt.

Mit einigen SD-Karten tritt der Effekt auf, dass die Bildnummerierung zurückgesetzt wird, obwohl der Menüpunkt „Bildnummerierung“ auf „Durchlaufend“ steht. Wie kann man dies vermeiden?

Diesen Effekt kann man umgehen, indem man die Karte nicht „FAT“ formatiert, sondern „FAT32“. Windowsbenutzer können das auf folgende Weise: - Die Karte in einen Kartenleser einlegen, der mit dem C...

Diesen Effekt kann man umgehen, indem man die Karte nicht „FAT“ formatiert, sondern „FAT32“. Windowsbenutzer können das auf folgende Weise:
- Die Karte in einen Kartenleser einlegen, der mit dem Computer verbunden ist.
- Im Windows Explorer das der Karte entsprechende Laufwerk anwählen.
- mit einem Rechtsklick auf den entsprechenden Laufwerksbuchstaben den Menüpunkt „Formatieren“ wählen.
- Unter „Dateisystem“ „FAT“ statt „FAT32“ wählen.
- Auf „Starten“ klicken.

Warum liegen die Rohdaten in der LEICA M8 in 8-bit vor?

Die LEICA M8 verfügt über eine nahezu verlustfreie Kompression der im DNG Format abgespeicherten Daten. Die Speichergeschwindigkeit wird so verdoppelt und der Platzbedarf halbiert. Während der Prot...

Die LEICA M8 verfügt über eine nahezu verlustfreie Kompression der im DNG Format abgespeicherten Daten. Die Speichergeschwindigkeit wird so verdoppelt und der Platzbedarf halbiert. Während der Prototypenphase wurden Tests mit einer 16-bit Version durchgeführt, die jedoch keine sichtbaren Verbesserungen der Bildqualität zeigte. Deshalb hat Leica auf eine 16-bit Option verzichtet.

Kann ich alle im Handel erhältlichen SD und SDHC Karten mit der LEICA M8 und M8.2 nutzen?

Das Angebot bei SD und SDHC Speicherkarten ist mittlerweile so groß, dass die Leica Camera AG keine vollständigen Kompatibilitäts- und Qualitätstests mit allen im Handel verfügbaren Karten durchfüh...

Das Angebot bei SD und SDHC Speicherkarten ist mittlerweile so groß, dass die Leica Camera AG keine vollständigen Kompatibilitäts- und Qualitätstests mit allen im Handel verfügbaren Karten durchführen kann. Daher empfehlen wir die „Extreme III“ oder „Professional“ Karten der führenden Markenhersteller wie z. B. „SanDisk“ oder „Lexar“. Bei der Nutzung anderer Kartentypen ist eine Beschädigung von Kamera oder Karte nicht zu erwarten. Da insbesondere sog. „No-Name“ Karten teilweise nicht die SD und SDHC Standards einhalten, kann die Leica Camera AG jedoch keine Funktionsgarantie übernehmen.

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