Leica Camera AG bei den Salzburger Festspielen: Foto-Ausstellung im Foyer des Großen Festspielhauses „Die im Dunkeln sieht man nicht“

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Leica Camera AG bei den Salzburger Festspielen: Foto-Ausstellung im Foyer des Großen Festspielhauses „Die im Dunkeln sieht man nicht“

Wetzlar, 17.07.2015. Am Samstag, den 18. Juli beginnen die traditionellen Salzburger Festspiele mit dem großen Fest zur Festspieleröffnung. Es folgen 188 Aufführungen in 44 Tagen an 12 Spielstätten.
Als Sponsor dieses weltweit renommierten Festivals ist die Leica Camera AG über die gesamte Dauer der Festspiele mit einer Foto-Ausstellung im Foyer des Großen Festspielhauses vertreten. Unter dem Titel „Die im Dunkeln sieht man nicht“ bekommt der Zuschauer Einblicke hinter die Kulissen der Salzburger Festspiele. Der Schweizer Fotograf Alberto Venzago und die Salzburger Fotografin Lisa Kutzelnig haben drei Wochen lang mit ihren Leica Kameras die Produktionsprozesse in den Werkstätten der Abteilung „Kostüm und Maske“ mitverfolgt. Mit ihren Aufnahmen dokumentieren die Fotografen besondere und ungewohnte Einblicke in die aufwändigen Produktionsprozesse, die den Zuschauern in der Regel verborgen bleiben.

Zur Abteilung „Kostüm und Maske“ gehören nicht nur die Bereiche Maske und Garderobe, sondern auch eine eigene Färberei, Wäscherei, Weißnäherei und Schusterei, sowie ein Kontor für die Berechnung des Stoffeinkaufs. Das Herzstück ist die Manufaktur, in der Damen- und Herrenschneider die Kostüme anfertigen, die die Künstlerinnen und Künstler später auf der Bühne tragen. Zahlreiche kreative Köpfe und geschickte Hände arbeiten gemeinsam an den maßgeschneiderten Roben und den oftmals handgefertigten Schuhen, die nur auf ihren Einsatz warten.

Der Schweizer Fotograf Alberto Venzago begann bereits im Alter von 26 Jahren seine Karriere und konnte früh erste Erfolge feiern. Er gestaltete Fotoreportagen für Zeitschriften wie Life, The Sunday Times, Stern und Geo. Seine engagierte Arbeit wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Robert Capa Award. Heute ist Venzago offizieller Fotograf des London Symphony Orchestra. „Ein wahres Bild ist wichtiger als ein schönes Bild“ - so lautet seine Philosophie. Seit zwanzig Jahren ist Venzago auch als Filmer tätig und hat für seine Arbeiten schon verschiedene Auszeichnungen erhalten. So wurde seine Anti-Rassismus-Kampagne der Schweizerischen Eidgenossenschaft beim New York Filmfestival mit Gold ausgezeichnet. Zudem gewann er bereits dreimal den EDI (2004, 2007, 2009), den wichtigsten Preis für Werbe-, Industrie- und Unternehmensfilme in der Schweiz.

Die junge Salzburgerin Lisa Kutzelnig studierte Kunstgeschichte und arbeitet seit 2010 in der Leica Galerie Salzburg, wo sie ihre Liebe zur Fotografie entdeckte. Seit 2012 fotografiert sie selber und arbeitet an eigenen Ausstellungsprojekten. Ihre Fotoarbeiten konnte sie bisher im Salzburg Museum, im Stadtwerk Lehen, in der Leica Galerie im Rahmen der Gruppenausstellung „Salzburg im Fokus“ und im Rahmen des Filmfestivals Instant 36 präsentieren.

Die Foto-Ausstellung „Die im Dunkeln sieht man nicht“ beginnt am 18. Juli um 11.00 Uhr mit einer Vernissage und endet zeitgleich mit den Salzburger Festspielen am 30. August 2015. Die Öffnungszeiten sind jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Die Dokumentation des Projektes wird bis einschließlich 2017 fortgeführt.

Fotos zum Download: http://www.salzburgerfestspiele.at/fotoservice
Das gesamte Programm zum Fest zur Festspieleröffnung finden Sie unter: http://www.salzburgerfestspiele.at/Portals/0/Folder_Fest_2015.pdf
Bilder zur Ausstellung „Die im Dunkeln sieht man nicht“ finden Sie hier.

Kurzinfo zu den Salzburger Festspielen
Die Salzburger Festspiele wurden 1920 von Hugo von Hofmannsthal, Max Reinhardt und Richard Strauss als Projekt gegen die Krise, die Sinnkrise, den Werteverlust, die Identitätskrise des einzelnen Menschen, aber auch ganzer Völker, gegründet. Somit verdanken die Salzburger Festspiele ihre Existenz der Idee und dem festen Glauben ihrer Gründer an ein Friedenswerk. Ein „Fest der Kunst“ sollte die Vision eines neuen Europa heraufbeschwören.

Als die größten und bedeutendsten Festspiele der Welt sind die Salzburger Festspiele oft bezeichnet worden. Im Jahr 2014 beispielsweise besuchten 271.068 Besucher aus 74 Nationen, davon 35 außereuropäisch, die Festspiele.

Worin besteht das Geheimnis, worin liegt der besondere Zauber? Es sind vor allem drei Faktoren, die den Erfolg ausmachen: Zum ersten bieten die Salzburger Festspiele ein breiteres künstlerisches Angebot als jedes andere Festival. Zudem kann der Besucher der Salzburger Festspiele Kunstgenuss mit Urlaub verbinden. Und drittens bieten die Salzburger Festspiele ein ganz besonderes Flair. Wie formulierte schon Festspielgründer Max Reinhardt: Die ganze Stadt ist Bühne“.

Herrschen und Dienen, Macht und Ohnmacht, Unterdrückung und Aufbegehren – diese Gegensatzpaare behandelt das Programm der Festspiele 2015. 188 Veranstaltungen an 44 Spieltagen und 12 Spielorten in den drei Sparten Oper, Konzert und Schauspiel bieten auch heuer wieder einen einmaligen kulturellen Höhepunkt.
Das gesamte Programm der Salzburger Festspiele 2015 finden Sie unter: www.salzburgfestival.at

Leica Camera

Leica Camera – Partner der Fotografie

Die Leica Camera AG ist ein internationaler Premiumhersteller von Kameras und Sportoptikprodukten. Der legendäre Ruf der Marke Leica basiert auf einer langen Tradition exzellenter Qualität, deutscher Handwerkskunst und deutschen Industriedesigns, verbunden mit innovativen Technologien. Fester Bestandteil der Markenkultur sind die vielfältigen Aktivitäten des Unternehmens zur Förderung der Fotografie. Hierzu gehören neben den weltweit vertretenen Leica Galerien sowie den Leica Akademien u.a. auch der Leica Hall of Fame Award und insbesondere der Leica Oskar Barnack Award (LOBA), der heute zu den innovativsten Förderpreisen für Fotografie zählt. Die Leica Camera AG mit Hauptsitz im hessischen Wetzlar und einem zweiten Produktionsstandort in Vila Nova de Famalicão, Portugal, verfügt zudem über ein weltweites Netzwerk eigener Länderorganisationen und Leica Retail Stores.

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